Jan Wierix war kaum 15 Jahre alt, als er diesen Kupferstich anfertigte. Es handelt sich dabei um eine äußerst detaillierte Kopie des Werks „Ritter, Tod und Teufel” von Albrecht Dürer. Im 16. und 17. Jahrhundert war es üblich, Meister zu kopieren.
Das Kupferstichkabinett verfügt über eine reiche Sammlung alter Zeichnungen und Grafiken Antwerpener Meister aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In den Sammlungen moderner und zeitgenössischer Grafiken und Zeichnungen sind auch die bedeutendsten Antwerpener Künstler vertreten.
Sie finden im Kupferstichkabinett auch Werke von Jan Fabre. Diese Zeichnung ist Bestandteil einer Serie aus dem Jahr 1994, von der sich vier Arbeiten im Besitz des Kupferstichkabinetts befinden. Das Motiv des hier dargestellten Imkers kommt in Fabres Oeuvre des Öfteren vor.
Das Museum hat ein Kartenset entwickelt, mit dem Jugendliche und Erwachsene mit Lernschwächen das Museum und seine reiche Sammlung kennenlernen können.
Die Sammlung des Museums enthält 638 Handschriften aus der Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert. Die Grundlage dieser umfangreichen Sammlung wurde von Christoffel Plantin selbst geschaffenen, die Familie Moretus hat die Sammlung dann ständig erweitert.
Sie finden im Museum Plantin-Moretus eine umfangreiche Gemäldesammlung. Bei fast der Hälfte aller Bilder handelt es sich um Porträts der Familie, geschaffen von Peter Paul Rubens.
Balthasar I. Moretus bestellte bei Rubens das Porträt seines Vaters Jan I. Moretus. Es gehört zu der ersten Serie von 12 Werken, die Balthasar I. Moretus bei seinem Jugendfreund in Auftrag gab.
Die Vereinigung der Antwerpener Bibliophilen führt Sammler und Forscher zusammen und fördert die Bibliophilie und das Studium der Geschichte des Buches und der Kupferstichkunst in Flandern.